

Jörn's Blog
JUNI 2010
Liebe(r) "Transformierende" :-)
Durch was für ereignisreiche Zeiten wir gerade gehen! Wir erhalten viele Fragen in unserer Praxis darüber, ob turbulente / schmerzhafte Lebensumstände zum spirituellen Weg gehören können - oder ob etwas "falsch" läuft. Es ist richtig, dass eine spirituelle Praxis oder schon eine spirituelle Lebensausrichtung eine Reinigung bewirkt oder verstärkt. Das muß auch, denn insgesammt wird abwechselnd A) neues Licht in Dein System geführt und verankert und B) altes Zeugs rausgespühlt. Das macht insgesammt dann später C) stärker.
Aufräumen, stärken, aufräumen, sensibilisieren, aufräumen, neue Einsichten, aufräumen, neue Entscheidungen die das Leben verbessern, aufräumen ... Wenn Du Dir 100 Jahre alte Lebensberichte von Yogis durchliest, die in ihren Ashren gesucht und praktiziert haben, dann fällst Du vom Hocker, durch was für mieseste Gefühlszustände die gegangen sind. Es ist wirklich so, das wir Menschen uns nur das Schöne und Spirituelle wünschen und dass - wenn wir einmal begonnen haben - gleich das ganze Leben spiritualisiert wird und nicht nur unsere Wunschvorstellung.
Du bist wirklich nicht allein :-) und machst Deine Prozesse durch, sondern Du findest überall solche Erfahrungsberichte. Die Teilnahme an der Jahresausbildung z.B. oder intensive Einzelsitzungen bewirken halt, dass Du Deine Läuterung ein bisschen im Accord durchmachst. Phasen, in denen man sich wie abgeschnitten von seiner Führung fühlt, gehören dazu. Meine Empfehlung ist nur, sich wie von aussen zu beobachten und sich selbst wie einen Fremden zu beraten: "Hey, Du weißt doch, dass das nur eine Phase ist - und das geht vorbei. Erinnere Dich, dass schöne Tage zwingend kommen werden. Bleib cool. Halt durch. Ja, Du bist machtlos, aber das wird schon. Das gehört zum spirituellen Läuterungsprozess!"
Und Deine Kinder sind stark involviert, weil sie Deine Kinder sind. Sie fühlen Deine Gefühle möglicherweise in sich selbst. Vielleicht hilft es, wenn Du sie beiseite nimmst und ihnen sagst, wie Du Dich fühlst, und dass das aber in Ordnung ist. Dann lernen Sie auch, über solche Zustände zu sprechen, auf sie zu achten und sie in Ihre Wahrnehmung zu integrieren. Denn Mama / Papa macht es ja vor.
Ich empfehle, diesen Weg der Tranformation zu gehen - denn Du wirst ja auch lichter und insgesamt leichter und freier... Aber am Ende ist es Deine Entscheidung, ob Du Dich und Dein Leben um Dich herum verändern möchtest.
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JANUAR 2010
Wie bekomme ich im Winter super einfach, super günstig und super lecker eine große Ladung Vitamine, Mineralstoffe & Enzyme?
Es gibt eine Möglichkeit, sich mit frischem Leben zu versorgen, die so einfach ist, dass sie im Westen erst langsam populär wird - Keimlinge. Man züchtet zu Hause Keimlinge unter einfachsten Bedingungen. Heute kann man ein halbes Kilo Keimlinge sogar schon für 4,- Euro im Supermarkt kaufen. Sie wachsen und wachsen, wachsen sogar noch während man sie kaut, man kann sie im Beutel mit auf Reise nehmen oder sie im Kühlschrank aufbewahren, wo sich ihr Wachstum extrem verlangsamt.
Sie enthalten riesig viele Enzyme, Vitamine, Proteine und Minerale, sind leicht verdaulich, blähen nicht und wirken beschwingend auf Körper und Geist. Viehzüchter haben festgestellt, dass durch das Verfüttern von Weizen- oder Hafer-Keimlingen sterile Kühe und Bullen wieder fruchtbar werden :-))
Keimlinge liefern eine sehr große Menge an Vitaminen, bereits nach 2-4 Tagen Keimzeit. Der Weizenkeimling hat dann 300 % mehr Vitamin E, 20-600 % mehr einiger Vitamin B-Komponenten. Buchweizenkeimlinge enthalten sehr viel des seltenen Vitamin P (Rutin). Keimlinge liefern uns ihr Protein in Form von Aminosäuren, Enzymen, Chlorophyll und Hormonen. Die alten Römer backten ihr Brot aus Keimlingen auf dem heißen Stein - also: Keimlinge statt Körnern und weniger Temperatur - also: viel mehr Nährstoffe. Ihre Armeen liefen von Rom bis Germanien mit dieser Kost, sie kämpften dabei und bauten Straßen und Brücken.
Meine eigene Erfahrung ist, dass ein großer Anteil an Keimlingen in der täglichen Nahrung aus depressiven Zuständen heraus führt. Andererseits habe ich erlebt, dass ich aus gesunden Zuständen mit zu vielen Keimlingen "weggeflogen" bin - ungeerdet wurde. Man sollte halt nichts übertreiben.
Der Samen einer Pflanze ist ein geschütztes kleines Haus, in dem die Natur alles lagert, was eine vielleicht große Pflanze für Ihren Start braucht. Man kann also vermuten, dass die Inhalte des Samens die Grundstoffe des Lebens enthalten. Diese sind jedoch gegen Räuber und Umwelteinflüsse geschützt - bis sie keimen!
Beispiel Sonnenblumenkeime: Die Herstellung ist denkbar einfach! Kauft Euch einen Beutel Sonnenblumenkerne im Supermarkt / Bioladen. Eine Hand voll Sonnenblumenkerne gebt Ihr vor dem Schlafengehen in ein vorhandenes Küchensieb oder eine Keimlingsdose aus dem Reformhaus. Über Nacht wird dieses Sieb oder diese Keimlingsdose in einer Schüssel unter Wasser gesetzt, so dass die Kerne in Dunkelheit unter Wasser sind. Morgens hebt Ihr sie aus dem Wasser, spühlt sie zwei Mal am Tag mit frischem Wasser durch und lasst sie an der Luft stehen. Jetzt wachsen Sie. Sie schmecken nussig lecker und sind am ersten, zweiten und dritten Tag gut zu essen.
Sonnenblumenkeime wollen mal zwei Meter groß werden. Diese Power überträgt sich auf den Essenden, der alten spirituellen Lehren zu folge zu dem wird, womit er sich beschäftigt; zu dem wird, womit er sich umgibt und zu dem wird, was er in sich hinein tut.
Literaturempfehlung:
Viktoras Kulvinskas: Leben und Überleben. Kursbuch ins 21. Jahrhundert.
Hirthammer Verlag, ISBN 3-921288-57-6